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Stammbaum der Menschheit (10.04.2017)

Ich hatte mich bereits schon einmal in einem Beitrag mit dem vedischen Stammbaum der Schöpfung beschäftigt, aus dem hervorging, welche Wesenheiten neben uns Menschen das Universum ebenfalls beleben. Und nun geht es mir darum, einmal aufzuzeigen, dass die (heutigen) Menschen selber auf eine außerordentlich lange Ahnenlinie, deren Stammvater jeweils ein „Manu“ ist, zurückblicken können …

Doch wieso eigentlich „jeweils ein Manu“ ? Die Schöpfung selbst ist ein stetig wiederkehrender Prozess, der einen Anfang und ein Ende sowie einen begrenzten Zeitraum dazwischen hat, und nach dieser abgeschlossenen Periode beginnt ein neuer Schöpfungs-Prozess. Während einer Schöpfungs-Periode sorgt ein Manu als „Stammvater“ dafür, dass sich spirituell fortgeschrittene Lebewesen (Seelen) als Menschen verkörpern und das Universum bevölkern. Je nach Entwicklungsstand dieser einzelnen Seelen, den sie über unendlich viele vorangegangene Leben (Inkarnationen) erreicht bzw. erworben haben, übernehmen diese mehr oder weniger verantwortungsvolle Aufgaben (Bestimmungen, Schicksale) in der Gesellschaft, in die sie jeweils eintreten. Daraus ergeben sich u.a die Besiedelung höherer, mittlerer und niederer Planetensysteme (Existenzebenen, Universen), eine sehr unterschiedliche Lebensdauer, mehr oder weniger große Einfluss- und Machtbereiche sowie noch diverse andere Lebensumstände  mehr …

Warum ist das Wissen um diese Dinge von Bedeutung ? Die westlichen Gesellschaften sind sehr atheistisch und materialistsch aufgestellt, was zur Folge hat, dass das Wissen um das eigentlich spirituelle und zugleich unsterbliche Wesen eines jeden Menschen nahezu in Vergessenheit geraten ist. Die Menschen identifizieren sich mehr mit ihrer materiellen und zugleich vergänglichen Verkörperung, die sie jedoch nicht ist. Und das wiederum hat zu Folge, das Leben überhaupt als nur zeitweilig zu sehen und „die Zeit danach“ zu verdrängen bzw. sogar zu fürchten. Man lebt also in einer (scheinbar) begrenzten Zeit des Geniessens sehr materialistisch ausgerichteter Lebensumstände, die im Kampf um ewige Jugend, Schönheit, Leistungsfähigkeit und großen Wohlstand ihren Höhepunkt sucht …

Das Leben überhaupt verläuft jedoch nicht wirklich derart glücksverheißend, und die bittere Erkenntnis darum führt zu noch höheren Anstrengungen, das scheinbare Glück dennoch zu erlangen bzw. möglichst lange zu erhalten oder zu Resignation, Lebensverdruss, Depressionen u.a.m.. Zu alledem gibt es allerdings überhaupt keinen Grund, vielmehr dazu, den eigentlichen Sinn des Lebens im Allgemeinen und sein individuelles Leben im Speziellen näher zu ergründen …

Hier nun erst einmal der Stammbaum der Menschheit, in dem man u.a. auch die Persönlichkeiten wiederfindet, die die Geschicke der menschlichen Gesellschaft ganz besonders mitprägten. Und wenn Sie ganz aufmerksam sind, finden Sie unter den „Nachkommen von Pururava“ auch den eigentlichen Begründer des AYURVEDA, nämlich „Dhanvantari“:

SB-Neunter-Canto-Ahnentafel.pdf
SB-Neunter-Canto-Glossar.pdf

Quelle:
Srimad-Bhagavatam (in der Fassung von Srila Prabhupada), Neunter Canto